Biotechaktien - hier liegt eine Übertreibung auf der Unterseite vor...


Zahllose Biotech Aktien haben binnen eines Jahres teilweise mehr als 90 Prozent ihres Wertes verloren - Bildquelle: pixabay


Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,

liebe Freunde der Liebe und des Glücks,

liebe Glücksritter,


innerhalb nur eines Jahres wurde von den Märkten der Bereich der Biotechaktien förmlich vielerorts zertrümmert. Teilweise haben einzelen Werte mehr als 90 Prozent (!) ihres Wertes verloren. Eine gängige Begründung für dieses Kursmassaker im Bereich der Biotechnologiewerte wird der Zinsanstieg in den USA ins Feld geführt, wonach Biotechaktien ähnlich wie 10 jährige Bonds zu betrachten seien und folglich der Zinsanstieg entsprechend die Kurse belastet.


Bei Kursverlusten von 90 Prozent und mehr preist der Markt bei den Biotechwerten hingegen bereits einen Zinsanstieg auf über 25 Prozent auf Sicht von 10 Jahren ein und bewegt sich damit sehr fern ab der Realität der derzeit am Markt geforderten Zinsniveaus. Viele Biotechwerte mit aussichtsreichen und innovativen Kandidaten zur Behandlung von Erkrankungen und seltenen Gendefekten notieten auf Kursniveaus, die einem Zinsumfeld von rund 26 Prozent auf Sicht von 10 Jahren entsprechen, sofern man ihre Ausganskurse von letzten Jahr als 100 Prozent Maßstab für die zukünftige Kursentwicklung zugrunde legt.


Selbst wenn man Investments in die Biotechwerte mit Junk Bonds vergleicht wäre allenfalls aktuell ein Zinsabschlag auf die Kursniveaus des letzten Jahres von rund 6.35 Prozent gerechtfertigt. Man kann also davon ausgehen, dass der Markt bei vielen Biotechs derzeit massiv auf der Unterseite übertreibt oder dass die Zinsen bei den Yunk Bonds zu niedrig sind. Würde der enorme Abschlag vieler Biotechwerte auf Sicht von 10 Jahren gegenüber dem Zinsniveau für Yunk Bonds vom Markt wieder egalisiert, dann müssten die zerbombten Biotechnologie Aktien allein um das 4.09-fache zulegen um ihren Bewertungsabschlag gegen über Yunk Bonds wieder wett zu machen.


Um den Zinsabschlag gegenüber US-Staatsanleihen wett zu machen wäre sogar eine Multiple von über 8 auf die aktuellen Kursniveaus gerechtfertigt, sofern man einen Zinssatz von 2.5 Prozent für 10 jährige US-Anleigen zum Ende des Jahres annimmt und nicht von 20 Prozent oder auf 25 Prozent.


Oder anders formuliert, die Safety of Margin ist bei den Biotechs in Relation zu den Zinsniveaus für Junk Bonds extrem hoch. Sie dürfte aktuell bei rund 75 Prozent liegen und dabei sind zukünftiger Erfolge im Bereich der Entwicklung neuer Medizinprodukte für die Gesundheitsversorgung der Menschheitsfamilie noch nicht eingepreist.


Eine solche Safety of Margin im Bereich der Biotechwerte sucht man am Aktienmarkt - mit Ausnahme von Minen und Rohstoffwerten derzeit vielerorts vergebens. Der Markt hat bei vielen Biotechwerte im frühen Stadium der klinischen Entwicklung meines Erachtens bereits Zinsanstiege auf über 20 Prozent über einen Zeitraum von 10 Jahren eingepreist. Er mag vielleicht damit richtig liegen, so denn die FED die Zinsen auf über 20 Prozent anheben muss um den US-Dollar zu retten, was ihr schwerlich gelingen wird ohne die gesamte Wirtschaft zu crashen und in eine schwere über Jahre anhaltende Depression zu schicken, in diesem Fall hat die Biotechbranche bereits den Worst Case am Zinsmarkt in nur einem Jahr vollumfasssend in die Kurse eingepreist, was hingegen bei vielen Standardwerten der großen Indizes noch nicht erfolgt ist.


Denn dort ist der Markt der Auffassung, dass die Zinsen in den USA nicht auf über 20 Prozent derzeit steigen werden. Wenn aber für den Gesamtmarkt Zinssätze von rund 2.5 Prozent für 10 Jährige Staatsanleihen derzeit als real bis Ende des Jahres betrachtet werden und für ausfallsgefärdete Junk Bonds maximal 6.35 Prozent nach Angaben der FRED zugrunde gelegt werden, dann ist der Biotechsektor mit Blick auf das aktuelle Zinsumfeld als eklatant unterbewertet anzusehen - ohne dass dabei zukünftige Erfolge bei der Entwicklung medizinischer Produkte bereits eingepreist wären.

Der aktuell ausgebombte und von extrem negativen Sentiment getragene Ausverkauf der Biotechbranche bietet für antizyklisch orientierte Anleger mit langem Anlagehorizont auf Sicht von einigen Jahren daher interessante Investmentchancen, wobei ich jedoch um die Pandemiewerte wie Biontech und Co einen großen Bogen machen würde.

Denn sollte sich bestätigen, was ich vermute, sprich die mRNA Behandlung mehr schadet als nützt, dann wird die Zahl der Schwerkranken Menschen auf der Erde in den kommenden Jahren explodieren. In diesem Fall würden die Biotechs, die heute an den Lösungen für die Folgeerscheinungen der Impfschäden bereits arbeiten sagenhafte Kurssteigerungen erfahren und vermutlich sich nicht nur verzehn- sondern verhundertfachen...


Das negative Sentiment in dem Sektor würde sich binnen kurzer Zeit in sein genaues Gegenteil verkehren. Vor dem Hintergrund zunehmender positiver Divergenzen in den Charts von vielen Biotechaktien, die der Markt in den letzten 15 Monaten zertrümmert hat, ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit bis die Kurse vieler Biotechs anfangen die vorliegenden Übertreibung auf der Unterseite zu bereinigen. Für einzelne Werte in diesem Sektor bedeutet dies, dass Kursanstiegen zwischen +400 Prozent und +1000 Prozent binnen weniger Wochen und Monate durchaus möglich sind.

Shortseller die in dem Sektor auf weiter fallende Kurse setzen, könnten schon bald sich eine blutige Nase holen, wenn die Bullen den massiven Bewertungsabschlag gegenüber dem allgemeinen realen Zinsniveau am Markt wieder egalisieren und die Kurse der Biotechwerte in die Höhe schnellen lassen.


Aktien wie RGLS, ADVM, AGTC, TNXP, PGEN, ZSAN, ONTX und viele mehr weisen zumindest gute Voraussetzungen für einen bullischen Counterstrike auf. Wer es konservativer mag der sollte sich statt Biontech oder Moderna eine weitaus besser aufgestellte Biotechfirma anschauen die ich vor 17 Jahren erstmals zu Kursen um die 3 USD vorstellte und die mit ihrer Antisensetechnologie inzwischen schon vor vielen Jahren den proof of principle geschafft hat und deren Pipeline nicht nur innovativ sondern langfristig in Relation zu einer Klitische wie Biontech oder auch Moderna als erste Sahne zu bezeichnen ist.


Die Rede ist von IONIS Pharmaceuticals, NASDAQ Kürzel: IONS - auch wenn bei 27.49 USD noch ein gap offen ist, haben die Bullen bislang eine Schluss dieses Gaps verhindert, so dass es sich möglicherweise um ein break away gap handelt, dass nicht mehr geschlossen wird - und eine zukünftige Ausbruchssituation mit Multibaggerpotential unterstreicht. Denn in der Zeit von 2010 bis 2020 hat die Aktie mit einer überschiessenden B-Welle im Big Picture eine A-B-C Korrektur vollzogen welche als runninig correction imponiert und für eine langfristige Superzyklusstruktur mit Kursvervielfachungspotential spricht.


Sollte eine IONS wieder erwarten doch noch mal auf 27.5 USD kurzfristig abrutschen, so würde ich dies als langfristige Kaufgelegenheit betrachten, die in der Folge Tenbagger Potential hat.


Wer im Bereich der Infektionsbekämpfung in einen potentiellen Marktführer investieren will und dabei auf Lantibiotika als neue Klasse von Superantibiotika im aufkommenden Zeitalter von Multiresistenten Keimen setzen will, der sollte die ausgebombten Kursen bei Aktien wie von Oragenics (NASDAQ: OGEN) als langfristige Investmentchance betrachten. Denn dieses Thema ist im Gegensatz zum Krieg in den Köpfen der Medien bislang nicht einmal ansatzweise in das Bewusstsein der breiten Massen vorgedrungen, wird es aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren. Sollte es in der Ukraine gar zum Einsatz biologischer Waffen mit multiresistenten Erregern kommen, dann wird das AMR-Problem schnell zu einem weltweiten Problem der Menschheitsfamilie werden.


Die 10 Millionen Todesfälle durch AMR-Erreger die für das Jahr 2050 prognostiziert werden, könnten dann schon bereits im Jahre 2030 oder sogar früher grausame Realität werden. Wer auf den Einsatz biologischer Waffen im Rahmen einer Eskalation in der Ukraine setzt, für den könnten die Aktien von ASTC interessant werden. Denn sollte es zur Ausbreitung schwer handhabbarer Infektionserreger im Ukraine Krieg kommen, wie z.B. Anthrax, dann würden die Produkte von ASTC im Rahmen des Bevölkerungsschutzes zunehmende Bedeutung erlangen.




Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Autor dieses Beitrages ist in dem besprochenen Basiswert investiert - er behält sich vor mal long mal short zu gehen. Es besteht dadurch stets die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Es kann sein, dass der Autor dieses Beitrages je nach Marktentwicklung auch in Zukunft zu gegebener Zeit sich long oder short positioniert, sofern er dem Markt nicht komplett fern bleibt. Des weiteren könnte ein indirekter Interessenkonflikt sehr wohl bestehen, da der Autor in Minen und Rohstoffwerte und Biotechwerte im Bereich Pandemie investiert ist und den Index vorwiegend im Silberstandard inzwischen betrachtet oder nahe stehende Personen in Aktien oder anderen betreffenden Werten investiert sind.



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